Fröhlich beschwingt - das Freitagsgedicht ist ein Limerick


abwartend gelliprint
traurig gelliprint
skeptisch gelliprint

Wie schnell war es vorbei

mit unsrer Liebelei.

Es gab zu viele Sprüche

aus der Dorfgerüchteküche.

Drum sag ich dir Good bye!



Eines der besten Dinge in meinem Leben ist der Schreibkurs, den ich seit fast einem Jahr leiten darf. Lange versuchten wir es über die Volkshochschule und scheiterten immer wieder an der zu geringen Teilnehmerzahl. Jetzt organisieren wir uns privat. Aller zwei Wochen treffen wir uns für einen Abend und experimentieren schreibend miteinander. Zum Beispiel mit Limericks, wie das Exemplar hier oben. Nach einem solchen Abend  komme ich immer beschwingt und fröhlich nach Hause.

 

In diesem Sinne: habt ein fröhlich beschwingtes Wochenende!

 

P.S. Die Illustrationen entstanden aus den Resten dieser Collage. Wer genau hinsieht, erkennt mindestens eine Teekanne. Manchmal sind die Reste das Beste.

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Im Teegeschirr-Paradies: Bilder-Pingpong

Es gibt zwei Dinge, bei denen ich schwach werde: Bücher und Teegeschirr. Deshalb hat das Startfoto von Ghislana mein Herz entzückt. So viele Teeschalen, Kannen und Becher! Meine Umsetzung zeigt einen Ausschnitt - ungefähr das, was ich mir kaufen würde, wenn noch Platz im Schrank wäre.

Benutzt habe ich Gelliprints von meiner Frühlingsbuchaktion.

Vielen Dank an dich, Ghislana, für dieses verlockende Startfoto.

Viele andere Ideen und Ausführungen zu diesem Bild sammelt Ghislana hier.

 

Am 2.Mai geht es in eine neue Runde Bilder-Pingpong, hier bei mir.

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Farbenpracht im Buch- Frühlingspost 2017

Für so etwas habe ich keine Zeit. 10 Frühlingsbücher basteln und neun davon liebevoll verpackt verschicken - das ist toll, aber diesmal echt zu viel.

Dachte ich. Aber Büchern kann ich nicht wieder stehen. Ich meldete mich an und bin bei der diesjährigen Mailart-Aktion von Tabea und Michaela dabei.

 

Vielleicht war es nicht das Buch an sich, das mich lockte. Vielleicht war es die Idee, die ich von Anfang an hatte. Die Idee war ein Lied:

Im Februar war ich mit meinem Sohn im Krankenhaus. Dort gab es ein kleines Mädchen, dem es sehr schlecht ging. Sie hatte ein Lieblingslied: Immer wieder kommt ein neuer Frühling von Rolf Zuckowski. Das wollte sie so oft wie möglich hören.

Dieses Lied ist der Inhalt meiner Frühlingsbücher geworden. Dieses Lied, dass voller Hoffnung, Farbe und Licht ist, war mein Motor beim Frühlingsbuch-Basteln.

Die Umschläge entstehen. Die weißen Töne stehen für den Winter.
Die Umschläge entstehen. Die weißen Töne stehen für den Winter.
Das Innenleben wird bunt - ich drucke mit meiner Gelantineplatte Papiere in rot, gelb und grün.
Das Innenleben wird bunt - ich drucke mit meiner Gelantineplatte Papiere in rot, gelb und grün.
Die Blätter schneide ich zurecht und falte sie passend in´Origamibuchmanier.
Die Blätter schneide ich zurecht und falte sie passend in´Origamibuchmanier.
Jedes Buch bekommt von jeder Farbe etwas ab.
Jedes Buch bekommt von jeder Farbe etwas ab.
Der Farbreigen ist eine Augenweide.
Der Farbreigen ist eine Augenweide.
Zusammenbinden und das Innere gestalten, mit den Lied-Texten und Bildelementen.
Zusammenbinden und das Innere gestalten, mit den Lied-Texten und Bildelementen.
Eine Karte mit Entstehungsgeschichte und Grüßen dazu, alles in die bedruckten Umschläge und ab geht die Frühlingspost.
Eine Karte mit Entstehungsgeschichte und Grüßen dazu, alles in die bedruckten Umschläge und ab geht die Frühlingspost.

Vielen Dank für diese Aktion.

Hier versammeln sich alle Beiträge zur Frühlingspost 2017.

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Sei dein eigener Schlüssel - Freitagsgedicht

Sei dein eigener Schlüssel.

 

Du hast gesucht,

hast fremde Schlüssel probiert,

nichts hat sich dir eröffnet.

Alles war zu.

 

Du selbst bist dein

Schlüssel,

wirst es immer sein.

Bist du aufgeschlossen,

dann öffnen sich dir

die Türen.


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März - Rückblick und Fernweh

Collagen

Im März

  • habe ich mir selbst ein Buch über Collagen geschenkt. Angeregt durch dieses Buch habe ich viele Collagen gemacht, ein Teil davon seht ihr hier.
  • war ich in Birkenwerder und in Hagen. Für April sind keine Fahrten geplant, das ist ein seltsames Gefühl. Ich bin chronisch Fernwehkrank.
  • hatten wir mit der ketogenen Diät meines Sohnes ein Auf und Ab. Inzwischen bin ich zuversichtlich, dass wir die Ernährungsumstellung gut schaffen werden.
  • habe ich zum ersten Mal ernsthaft darüber nachgedacht, diesen Blog zu schließen. Früher war dieser Blog der Ausgleich zu meinem öden Job. Den Job habe ich gekündigt und den Ausgleich brauche ich in dieser Form nicht mehr. Nun denke ich über neue Formen nach, über das, was hier passieren kann. Noch ist nichts konkret, aber eines ist sicher: die Schreibtischwelten bleiben erhalten.

Jetzt bin ich dabei, meine Frühlingspost zu vollenden. Und zu gucken, welches Startfoto Ghislana für uns hat. Denn ab heute geht es in eine neue Runde im Bilder-Pingpong.

 

Meine Collagencollage schicke ich zu Birgitts umfangreicher Sammlung.

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Warum ich in Hagen war:

Letztes Wochenende war ich zu einem Kolloquium an meiner Fernuni in Hagen:

Das Thema meiner Masterarbeit wächst,  wie dieses Pflänzchen auf dem Campus der FernUni
Das Thema meiner Masterarbeit wächst, wie dieses Pflänzchen auf dem Campus der FernUni
Die Schreibtischlampe in meinem Quartier warf faszinierende Schatten.
Die Schreibtischlampe in meinem Quartier warf faszinierende Schatten.
In Hagen grünt und blüht es schon viel mehr als in der Lausitz. Vor allem in den Sanitärräumen. Selfi mit Kunstblumen
In Hagen grünt und blüht es schon viel mehr als in der Lausitz. Vor allem in den Sanitärräumen. Selfi mit Kunstblumen

Motiviert und voller Elan bin ich heimgekehrt. Nichts tut dem Fernstudium so gut, wie ein paar Tage PräsenzUni zu spielen. Diese Gemeinschaft mit Leuten, die genauso verrückt sind wie ich selbst, die mit den gleichen Problemen kämpfen und über die gleichen Dinge lachen können.

Schön war es.

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Bilder-Pingpong: Was ist aus dem See geworden?

Collage im Sonnenschein am See

Es ist Zeit, die Märzergebnisse zu zeigen. Was ist bei Euch aus dem Seebild geworden?

Meine Interpretation hat nur noch wenig mit dem Ausgangsbild zu tun, sie erzählt von leuchtenden Tagen und einer Weite, die das Herz erfreut. So fühle ich mich, wenn ich im Sonnenschein und am Wasser bin.

 

Schreibt mir einen Kommentar, wenn ich euch verlinken soll. Am besten mit Hinweis, welches Bild es sein soll, falls ihr mehrere habt.

Ich freue mich auf diese Runde.

 

Im April geht es bei Ghislana weiter. Alles zum Bilder-Pingpong findet ihr hier.


Märzergebnisse:

Startfoto
Startfoto
Eva
Eva
Anne Seltmann
Anne Seltmann

Edith
Edith
ZamJu
ZamJu
Birgitt
Birgitt
Jutta K
Jutta K
Heidi
Heidi
Petra Kannchen
Petra Kannchen
Doreen
Doreen


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Kinderleicht - das Reden über den Tod

die Wellen der fliegenden Zeit

Wir machen es wie die kleinen Kinder,

halten uns die Augen zu und rufen laut:

Ich bin weg.

 

Sehe ich dich nicht,

dann siehst du mich nicht.

Rede ich nicht über den Tod,

dann bin ich ihm entkommen.

 

So kindisch taumeln wir durchs Leben.

Und vergessen dabei

eine alte Kinderweisheit:

Nenne das rätselhafte Rumpelstilzchen

beim Namen,

dann zerplatzt seine große Macht.

 

Rede ich über den Tod,

dann hab ich ihm den Schrecken genommen.

 



Im Totenhemdblog gibt es diesen März eine wunderbare und wichtige Aktion:

Offenherziger über das Sterben reden. Diesem Thema sollen wir uns lyrisch annähern.

Das habe ich hiermit getan.

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Startfoto für den März: Bilder-Pingpong

Startfoto Bilder-Pingpong März 2017

Liebe Freunde des Bilder-Pingpongs:

hier habt ihr das Startfoto für unsere dritte Runde in diesem Jahr. Nachdem wir jetzt zwei recht urbane Settings hatten, rief alles in mir nach einem Stück Natur. Ich hoffe, das Bild inspiriert euch zu kreativem Tun. Wie immer: alles ist erlaubt!

Ab dem 21.3. könnt ihr hier bei mir die Ergebnisse verlinken.

 

Alle bisherigen Runden und die Spielregeln findet Ihr hier.

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Spontan gedichtet - Ein Quatschgedicht

Monster mit Worten in Aquarell

Rein ins Vergnügen

 

Das Jahr hat einen großen Mund!

Und wer nicht krank ist, ist gesund.

Das Abenteuer kann beginnen,

wenn friedlich alle Menschen spinnen.

 

Wenn Abenteuer Alltag sind

und Wildromantik den Tag bestimmt,

dann beginnt das Leben zu tanzen

und glücklich im Großen und Ganzen

sind alle, die in der Familienforschung tätig sind,

mit Mann und Frau und Hund und Kind.

 

Der Unsinn bekommt neuen Stellenwert!

selber schuld, wer sich heute beschwert,

die Tulpen seien zu rot.

Rein ins Vergnügen: das ist das Gebot.



Passend zur Faschingszeit zeige ich hier ein spontanes Quatschgedicht.

Die Illustration ist von Karen, die mir erlaubt hat, diese Karte in meinem Schreibkurs als Anregung zu verwenden. Was dabei herauskommen kann, wenn man das tut, sehr ihr hier.

 

Das Abenteuer kann beginnen, wenn friedlich alle Menschen spinnen.


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Monatscollage mit Küchenwaage

Das erste Drittel des Monats habe ich zusammen mit meinem Sohn im Epilesiezentrum Kleinwachau verbracht. Er wurde dort auf eine ketogene Diät eingestellt und ich habe neu Kochen gelernt. Seitdem bestimmen die Küchenwaage und der Taschenrechner meinen Arbeitsalltag. Es ist eine enorme Umstellung, aber ganz langsam gewöhne ich mich daran.

Mein Sohn nimmt das neue Essen sportlich und diszipliniert an! Es geht ihm jetzt schon besser als vorher.

 

Neben dieser großen Änderung hatte nur noch wenig Anderes Platz. Ein bisschen Kreativität. Das Spielen mit Ideen. Ab und zu Lesen; das Buch oben links stammt aus einem Tauschregal in Kleinwachau. Um nicht ganz den Faden zu meinem Fernstudium und Masterthema zu verlieren, habe ich ein spezielles Notizbuch begonnen. Jeden Tag schaue ich da hinein, notiere etwas, schiebe Gedanken hin und her. So bleibe ich im Stoff und komme voran. In SEHR kleinen Schritten, aber immerhin. Der Spruch auf dem Notizbuch spricht dafür ;)))

 

Liebe Post hat mich erreicht, von Birgitt und Karen. Danke schön. Das ist mir eine besondere Freude, gerade weil ich selbst kaum zum Schreiben komme. Aber das wird bestimmt bald besser. Im März stehen viele spannende und schöne Ereignisse an. Und es wird Frühling werden.

Diese Monatscollage schicke ich zu Birgitt.

 

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Bedarfshalt - Bilder-Pingpong

Endstation Sehnsucht

Endstation Sehnsucht

Wenn sie aussteigen möchten,

drücken sie bitte

die Haltewunschtaste.

 


Das Startfoto von Ghislana löste in mir sofort einen Impuls aus: Bushaltestellen als Thema näher zu untersuchen.

Dieses Bild ist ein Anfang, vielleicht wächst daraus ein größeres Projekt. Hier im ländlichen Raum sind diese Haltestellen sehr wichtig, sie ermöglichen Ankommen, Weiterkommen, Wegkommen. Sie sind Treffpunkte, manchmal auch Sehnsuchtsorte. Oder Endstationen. Sie sind für mich Orte im Bereich zwischen Hoffnung und Trostlosigkeit - genau das möchte ich tiefer sehen und verstehen.

 

Das im Zittauer Theater gerade Endstation Sehnsucht gespielt wird, ist eine Zugabe des Schicksals, die ich gerne mitnehme. Das Foto zeigt eine provisorische Haltestelle in Herrnhut.

 

Bei Ghislana versammeln sich die Februar-Ergebnisse.

Und hier gibt es alles Wissenswerte zum Bilder-Pingpong generell und überhaupt.

Die Märzrunde gibt es hier bei mir, wenn es soweit ist.

 

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Kreativität als Kraftquelle

meine kreative Reiseapotheke

Ghislana hat den Begriff der kreativen Reiseapotheke geprägt. Eine treffende Bezeichnung für Utensilien, die mir auch unterwegs kreatives Schaffen ermöglichen.

Die letzten beiden Wochen war ich mit meinem Sohn im Krankenhaus, bei ihm wurde eine Ernährungsumstellung zur Behandlung seiner Epilepsie vorgenommen. Ich habe in dort neu Kochen gelernt.

 

In dieser anstrengenden, aufregenden und auch aufreibenden Zeit benutzte ich meine kreative Reiseapotheke so oft wie möglich. Ein Beispiel seht ihr hier: meine Sehnsucht nach Blumen mündete in dieser Collage. Schere, Leim und ausliegende Zeitschriften reichen aus!

Dieser Blumenstrauß machte mich beim Gestalten glücklich, das kreative Tun erfrischte mich und der Anblick ist mir auch jetzt noch eine Freude.

 

Habt ihr Kreativität auch als Kraftquelle erlebt?

Was packt ihr in eure kreative Reiseapotheke?

 

Collage Tulpenstrauß
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Bilder-Pingpong im Februar: wo die Ideen wohnen

Wisst ihr, wo die Ideen wohnen? Ich weiß es nicht, aber sie kommen oft so unvermutet aus seltsamen Ecken angesprungen. Deshalb wohnen sie wohl überall und nirgends, sie suchen sich eine Heimat auf Zeit und ziehen weiter.

Sehr schön lässt sich die Vielfalt der Ideen beim Bilder-Pingpong beobachten. Heute startet bei Ghislana die Februar-Runde. Wieder werden wir genau so viele verschiedene Ergebnisse wie Teilnehmerinnen haben.

 

Als ich das Startfoto für Januar hoch lud, hat mein Mann mich aus dem Konzept gebracht. "Ich sehe Pumuckel aus dem Dachfenster springen." sagte er und hatte recht. Mit dem Pumuckel, der aus einem solchen Dachfenster klettert, beginnen die wunderbaren alten Fernsehfolgen. Wer sich erinnern will: hier könnt ihr euch das als kurzes Video ansehen. Ich selbst wäre bei dem Startfoto nie drauf gekommen.

Diese Assoziation schien mir jetzt aber so augenscheinlich - die wird bestimmt diese Pingpongrunde dominieren. Dachte ich und irrte mich. Ich habe die Vielfalt der Ideen unterschätzt. Denn soweit ich das überblicken kann, hat das niemand verwendet. Armer Pumuckel. Die Ideen wohnen überall, auch unterm Dach und sind ebenso bunt und quicklebendig wie du.

 

Das Startfoto für Februar gibt es hier bei Ghislana: Klick

Alles was es zum Bilder-Pingpong an tiefgründigen Infos gibt, findet ihr hier: Klick.

 

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