Täglich schreiben - Daily - Art Challenge

Mein Reisetagebuch - My Travel Journal
Mein Reisetagebuch - My Travel Journal

Jeden Tage schreibe ich. Manchmal nur ein paar Zeilen, manchmal viele Seiten.

Jeden Tag lebe ich in meiner kleinen Welt. Manchmal verreise ich. Auch beim Reisen schreibe ich.

 

Am letzten Wochenende war ich in Hamburg, zum Arbeiten. Meine Reisetagebuch bestand aus vorhandenen Papieren, die ich in eine geerbte Mappe klemmte. Die Seiten füllten sich. Mit Notizen, Adressen, Eindrücken, Ideen, Entwürfen.

Jetzt habe ich ein Stück Hamburg mit nach Hause genommen. Davon kann ich nun täglich zehren.

 

Arianes Art Challenge Daily - Thank you.

 

Every day I write. Sometimes only a few lines, sometimes many pages.
Every day I live in my little world. Sometimes I leave. I also write when traveling.

On the last weekend I was in Hamburg to work. My Travel Journal consisted of existing papers, which I jammed into an inherited folder. The pages filled. With notes, addresses, impressions, ideas, drafts.
I took a piece of Hamburg home with me. That enriches me daily now.

Travel Journal
kreatives Schreiben im Reisetagebuch Travel Journal
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Das kleine Buch vom Dachschaden

Dachschaden
eins aufs Dach kriegen
wie ein Dachdecker
unter Dach und Fach
Freundliches Dachgesicht

 

Dächer gesammelt (in Hamburg und Herrnhut), mit dem Startfoto (einem Dach-Bild aus Usedom) in ein kleines selbstgemachtes Heft geklebt und mit Redensarten rund ums Dach ergänzt.

Mein Beitrag zum Bilder-Pingpong!

(Hat mir viel Spaß gemacht)

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Ergebnisse im Bilder-Pingpong


So schnell fliegt das Jahr - schon ist es an der Zeit, den Startschuss zu geben: die Bahn ist frei für die Verlinkung eurer Ergebnisse im Bilder-Pingpong. Wozu hat das Dachfoto euch inspiriert?

Kommentiert unter diesem Artikel - ich verlinke Eure Beiträge dann manuell. Wenn ihr mehrere Bilder habt, gebt bitte an, welches in der Liste zu sehen sein soll.

 

Meine Idee zum Foto kam mir erst gestern und ist noch in Arbeit. Ich zeige sie demnächst hier in diesem Theater. Auch ihr habt noch reichlich Luft - trotz fliegender Zeit - etwas zu kreieren. Der Januar ist noch lang.  Genaueres zur Aktion Bilder-Pingpong findet sich wie immer hier.

 

Edit: Ab dem 23.1. bin ich für ein paar Tage unterwegs und kann hier nichts verlinken. Deshalb bitte ich um Geduld. Wird alles nachgeholt, versprochen!

 

Im Februar spielen wir bei Ghislana weiter.

Ergebnisse:


Startfoto
Startfoto
Eva (Miauuu)
Eva (Miauuu)

Heidi
Heidi
Edith
Edith
Doreen
Doreen
Birgitt
Birgitt
Lucia
Lucia
Susi
Susi
Erika
Erika
Anne Seltmann
Anne Seltmann


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wechselhaft - Freitagsgedicht

Gesicht

wechselhaft

 

Gestern war ich

professionelle Schwarzseherin.

 

Heute bin ich

voll fröhlicher Zuversicht.

 

Was werde ich

morgen sein?

 

Immer anders,

immer ich.


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Die Schule des Lebens und meine neue Freiheit

das echte leben

"Nichts ist spannender und lehrreicher als das echte Leben."

Wenn das stimmt, dann habe ich in den vergangenen Wochen einige Lektionen gelernt. Davon habe ich mich noch nicht gänzlich erholt. ;)))

Vieles hat sich nach Umzug und Jobwechsel geändert. In meinem vorletzten Blogpost habe ich etwas für mich revolutionäres geschrieben: das ich mich auf das neue Jahr freue. Wie lange ist es her, seit ich das letzte Mal so unbeschwert den Jahreswechsel erlebt habe? Sehr lange.

 

Nun sitze ich hier, erfreue mich meiner neuen Freiheiten und überlege, wie ich damit umgehe. Diesmal habe ich bewusst darauf verzichtet, einen Onlinekurs bei Carla Sonheim zu belegen, der das ganze Jahr läuft. So sehr mir das in den letzten beiden Jahren gefallen und mich bereichert hat - ich verzichte diesmal auf Druck und Zeitplan. Meine Kreativität darf erscheinen, wann sie will. Ich bin bereit. Ein intuitives Arbeiten werde ich austesten und hier darüber berichten. 

Wie sieht es bei Euch aus? Mit welchen Gedanken beginnt ihr das neue Jahr?

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Kreativ ins Neue Jahr - der Bilder-Pingpong geht weiter

Startfoto Bilder-Pingpong Januar 2017

Gibt es etwas Besseres, als kreativ ins Neue Jahr zu starten? Ich glaube kaum. Deshalb geht es heute mit dem Bilder-Pingpong in eine neue Runde. Dies ist das Startfoto. Nehmt es euch mit und lasst euch davon inspirieren.

Ab Dienstag, dem 17.01. könnt ihr eure Ergebnisse hier zeigen.

 

Ganz ausführlich kann die Philosophie und das Prozedere des Bilder-Pingpongs hier nachgelesen werden. Alle sind herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Ghislana und ich, wir freuen uns auf ein kreatives Jahr mit euch.

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Danke

Heute muss ich Euch Danke sagen. Für die ermunternden Kommentare. Fürs treue Dabeisein hier in meiner Schreibtischwelt. Für Grüße und Post, die mich schon in der neuen Wohnung erreicht hat. Danke. Ohne Euch wären die letzten Wochen und Monate trostloser gewesen.

 

Meinen 12tel Blick hatte ich vor einem Jahr in der Hoffnung ausgesucht, dass er sich vielleicht im Laufe des Jahres erledigt. Denn es ist der Blick aus dem Badfenster - wenn wir eine neue Bleibe finden, kann ich das so nicht mehr so fotografieren. Diese List ist aufgegangen. Wir sind umgezogen. Dass es dabei so holprig und schwierig zugeht, hätten wir nicht gedacht.

 

Alles, was sich im nun vergehenden Jahr geändert hat, ist für mich noch nicht wirklich Realität geworden. Neuer Job? Neues Heim? Eigenes Arbeitszimmer??? Bis jetzt steckten wir im Umzugschaos. Bis jetzt haben wir versucht, alles zu schaffen und zu über-leben.

Ab jetzt aber wird wieder ge-lebt. Ich freue mich sehr auf das neue Jahr.


Dezember 2016
Dezember 2016
November 2016
November 2016
Oktober 2016
Oktober 2016

September 2016
September 2016
August 2016
August 2016
Juli 2016
Juli 2016

Juni 2016
Juni 2016
Mai 2016
Mai 2016
April 2016
April 2016

März 2016
März 2016
Februar 2016
Februar 2016
Januar 2016
Januar 2016


Tabea sammelt die 12tel Blicke.

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Als die Engel streiken wollten - eine Weihnachtsgeschichte

Flirrende Weihnachtslichter

 

Genervt gingen die Engel zu Petrus: „Wir machen da nicht mehr mit. Das ist nicht auszuhalten. Wir wollen gerne die Menschen im Advent begleiten und ihnen dabei helfen, ein gutes Weihnachtsfest zu erleben. Aber das hier ist nicht mehr unsere Welt.“ Petrus fragte: „Was ist denn los?“

„Nun, die Menschen rennen und kaufen und arbeiten und haben Stress und jammern. Unsere Anwesenheit ist denen egal. Sie nehmen uns nicht mehr wahr. Früher war da eine Ahnung unter ihnen und eine Sehnsucht. Aber jetzt? Wir können machen, was wir wollen, bei dem heutigen Tempo haben wir keine Chance. Wir sind denen wahrscheinlich egal. Es ist sinnlos, was wir tun. Wir streiken.“ 

 

Petrus nickte. Er sah ja selbst vom Himmelstor, was auf Erden los war. Eine Lösung hatte aber auch er nicht. So ging er zum Himmelschef persönlich und berichtete von den Problemen der Engel. Gott sah, dass es nicht gut war und sprach: „Geht zu den Menschen und hört Ihnen zu.“

 

Wieder nickte Petrus, aber insgeheim seufzte er. Der Chef und seine Weisheiten, die er ins Allgemeinverständliche übersetzen musste. Den Engeln sagte er daher: „wir machen so etwas wie eine Umfrage. Wir müssen heraus finden, ob den Menschen noch etwas an Weihnachten liegt. Warum rennen sie durchs Leben? Warum ist das Kaufen so wichtig geworden. Erst wenn wir das wissen, können wir entscheiden, ob sie euch Engel und das Weihnachtsfest noch brauchen.“  

  

So wurde das MeiFoE, das Meinungsforschungsinstitut der Engel gegründet und eine Menge Daten zusammen getragen. Die Engel beobachteten die Menschen in ihrem Tun und sahen sich auch ihre Gedanken und Träume an. Schon nach kurzer Zeit fand im Himmel eine erste auswertende Konferenz statt. Erzengel Gabriel hatte den Vorsitz. Er referierte über die Forschungsergebnisse und die Schwierigkeiten der Erhebung. Dass man sich darauf geeinigt habe, die Momente festzuhalten, an denen die Menschen intensiv an Weihnachten dachten. Folgende Beispiele seien da als besonders repräsentativ zu nennen:

  

Intensiv an Weihnachten wird gedacht:

 

In der Einsamkeit vor dem Fernsehapparat 

Beim Hoffen, dass an Heiligabend endlich alle wieder zusammen sind 

Beim Proben für Krippenspiel und Weihnachtskonzert 

Nachts, im Krankenzimmer, voller Schmerz und Angst 

Beim Einpacken der Geschenke und der Erwartung, dass sich alle darüber freuen werden 

Bei der Hoffnung auf ein paar Tage Ruhe 

Bei der Verzweiflung darüber, sich nicht das gleiche leisten zu können wie alle anderen 

Beim Vorlesen von Wichtelgeschichten 

Bei der Hoffnung darauf, dass an Weihnachten alles gut wird 

Beim Wunsch, gemeinsam Zimtsterne zu backen, aber fürs Backen ist keine Zeit 

Bei Entsetzen über die Fülle der Aufgaben des Tages 

 

Die Liste war sehr lang. Die Engel hörten aufmerksam zu.  

Petrus dankte dem Erzengel für die Zusammenfassung und strich sich über seinen Bart. „Liebe Engel, ihr seid über das Tempo und den Stress der Menschen verzweifelt. Nun haben wir durch unsere Umfrage gelernt, dass die Menschen noch viel verzweifelter sind. Die Sehnsucht ist da, nur denken die Menschen wohl, sie müssten noch mehr schaffen, noch mehr erledigen und kaufen, damit alles gut wird. Damit Weihnachten wird.“ 

 

Alle schwiegen. Schließlich meinte ein Engel: „wir wären schön dumm, wenn wir jetzt streiken würden. Noch nie haben uns die Menschen so sehr gebraucht.“

 

Seitdem sind die Engel mit neuer Kraft unterwegs, um die Menschen durch den Advent zu begleiten. Sie geben alles, damit jeder es merken kann: Weihnachten kann man nicht machen und kaufen. Weihnachten ist schon da – als Geschenk, als Himmelsgabe voller Trost und Hoffnung für alle. Es war kein leichter Job und Petrus erwartete neue Beschwerden aus den Reihen seiner Mannschaft. Doch die blieben aus. Kein Engel streikte.

 


Meinem Schreibkurs sei Dank habe ich trotz der aufreibenden letzten Wochen eine Weihnachtsgeschichte geschrieben.

Diese Geschichte schenke ich euch zum Weihnachtsfest. Habt frohe und gesegnete Tage. 

 

Es gibt auch eine PDF-Version zum Herunterladen. Bitte nur zum privaten Gebrauch.

Und wer mag, hier ist meine Weihnachtsgeschichte vom letzten Jahr.

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Macht hoch die Tür - Bilder-Pingpong

Ein Zaun

Mit meinem Bild zum Bilder-Pingpong melde ich mich aus meiner Umzugspause zurück. In meiner Zeichnung ist der schöne Wald von Ghislanas Startfoto verschwunden. Der Zaun steht nun für sich allein, weil er meine Erfahrung symbolisiert. Ich bin in den letzten Wochen sehr oft an meine Grenzen gestoßen. Da dachte ich: meine Kraft ist zu Ende. Ich kann nicht mehr. Dass musste ich anerkennen und um Hilfe bitten. Die immer kam.

 

Adventszeit ist eine Zeit der Hoffnung und Sehnsucht. Wir singen: Macht hoch die Tür, die Tor macht weit. Auch in diesem Lied geht es um Grenzen und die Hoffnung, diese zu überwinden. Die Hoffnung auf eine bessere Welt. Advent: darauf vertrauen, dass sich Türen öffnen und Hilfe kommt. 

 

Ghislana sammelt hier die Ergebnisse.

 

 

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Blogpause - weil wir jetzt wirklich umziehen

Umzugswagen
Umzugswagen

Jetzt beginnt die heiße Phase.

Pfff, ich wünschte, das alles wäre schon vorbei. Aber nein, es gibt noch viel zu tun.

Deshalb mache ich hier jetzt Pause.

 

Schaut doch mal rüber zu Ghislana, da gibt es das neue Startfoto für den Bilder-Pingpong.

 

Oder ihr bewundert hier das böhmische Meer. Das ist nämlich gleich bei uns um die Ecke. 

Bis bald. Dann melde ich mich aus dem neuen Heim!!!

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Advent - unter einem guten Stern

Herrnhuter Sterne zu verkaufen

Unser bevorstehender Umzug prägt unsere Adventszeit sehr. Statt Tagen der Besinnlichkeit ist es eine Zeit, in der ich meine Gelassenheit trainiere und meine Geduld und Spannkraft auf die Probe stelle. Und es ist eine Zeit der Vorfreude, aber das erzählte ich ja schon.

 

Warum der Advent ein Experiment Gottes sein kann, zeigt dieser Text bei update seele.

 

Ich wünsche euch, dass eure Adventszeit unter einem guten Stern steht. Es muss ja nicht unbedingt ein Herrnhuter Stern sein. Auch wenn dieser Stern  beim Fernsehgottesdienst aus Herrnhut am 4.12. eine Rolle spielen wird. 

 

 

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Aufreibende Zeiten - voller Vorfreude - Monatscollage

Die Lebensphasen eines Schwamms
Die Lebensphasen eines Schwamms

Der November sah mich häufig auf der Baustelle, die bald unsere neue Wohnung sein wird. Mein Spezialgebiet ist das Abwaschen von alter Wandfarbe geworden. Das macht sich besonders an der Decke gut mit einem Schwamm. Der Anblick unserer Schwämme lies mich gestern schmunzeln - so ähnlich geht es uns. Voller Elan und gut in Form gestartet, sind wir alle inzwischen ziemlich aufgerieben.

Monatscollage November

Doch es hat sich gelohnt. Ein Ende der Arbeit ist abzusehen, der Umzug ist in zwei Wochen geplant. Danke an alle, die auf Instagram mitgefiebert haben.

Nebenbei gab es in diesem Monat viele schöne Herbsttage, deren Sonnenschein gut tat. Und trotz all der Aufgaben bin ich jede Woche zum Chor gegangen. Das Singen ist mir eine Freude und Kraftquelle. Das nebenbei auch für den Fernsehgottesdienst am 2. Advent geprobt wurde, möchte ich nicht verschweigen.

 

Noch etwas hat mir in diesen aufreibenden Wochen geholfen: der Blick nach vorn. Die Vorfreude. Deshalb zeige ich euch noch eine "Collage" mit neuen Kunstwerken, die hier bei mir darauf warten, in der neuen Wohnung aufgehängt zu werden. Der Küchenkalender von Stefanie Seltner, das Fischbild von Su-Pyo und die Collage, ein Geschenk von Doreen.

Küchenkalender Stefanie Seltner, Su-Pyo Einsiedler, Doreen Trittel

Birgitt sammelt die Monatscollagen - herzlichen Dank für diese Möglichkeit des Monatsrückblicks.

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That's how the light gets in- dc - Überraschendes kommt ans Licht

Blumenkante unter alter Tapete gefunden
look, what we found under an old wallpaper!

In this days I need the wisdom of Leonhard Cohens Song Anthem:

 

There is a crack in everything

That's how the light gets in.

My Everything is the Mountain of Work: make our new apartment ready for our Move. Clear our old house, declutter, declutter, declutter and pack one box after another.

That is ok. That is good work. But my crack is some trouble we also have, trouble and sorrow that makes me sleepless some nights.

 

And there gets light in: for instance these painted flowers we found under an old wallpaper in our new apartment. What a surprise! This flowers are about 130 years old.

I took a Piece of the wallpaper, clued it in my sketchbook and painted more flowers. That's how the light gets in.

My hope is to live a better live after the move. I belive, that our new Apartment will become something like a Sanktuarium, because the old house was often depressing to me.

 

Thank you, Veronica, for this Art Challenge - Sanktuary.

Inside my sketchbook
Inside my sketchbook

Zur Zeit brauche ich die Weisheit des Leonhard Cohen Songs Anthem:


There is a crack in everything
That's how the light gets in.

 

Mein Everything ist ein Berg von Arbeit. Wir müssen die neue Wohnung renovieren und einzugsbereit machen. Wir wollen hier im Haus aufräumen, entrümpeln, entmüllen, Dinge weitergeben. Und Kisten packen.

Das ist in Ordnung so, das ist gute und positive Arbeit. Der Crack - die Zerbrechlichkeit meines Daseins liegt in einigem Ärger und in Sorgen, die mich Nachts nicht schlafen lassen.

Doch es gibt auch da ein Licht - light, das durch die Brüche scheint. Wie zum Beispiel diese Blumen, die wir ganz unvermutet unter einer selbst schon alten Tapete fanden. Wahrscheinlich sind sie vor 130 Jahren auf die Wände unserer neuen Wohung gemalt worden.

Ein Stück der alten Tapete habe ich in mein Sketchbook geklebt und noch mehr Blumen gemalt. That's how the light gets in.

 

Ich glaube fest daran, dass unsere neue Wohnung so etwas wie ein Sanktuarium wird, ein geschützter Ort, an dem wir uns wohl fühlen. Im Gegensatz zu unserem jetzigen Haus, das manchmal depremierend war.

 

Danke an Veronica, die zu dieser Art Challenge Sanktuary eingeladen hat.


Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack in everything
That's how the light gets in.
 

Anthem

Leonhard Cohen


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Bilder-Pingpong: Zeit für die Novemberergebnisse



Ab heute sammeln wir hier die Ergebnisse im Bilder-Pingpong. Ich bin diesmal sehr gespannt, was aus dem eher schwierigen Pfützenbild entstanden ist. Oder war es nur für mich schwer?

 

Ich selbst war nämlich bis gestern recht uninspiriert. (Ja, ich weiß, ich habe dieses Foto selbst aus gesucht.) Meine kreative Brache begründet sich wahrscheinlich darin, dass bei mir soviel los ist. (Baldiger Umzug, Renovierungsarbeiten, neuer Job)

Eigentlich bin ich auf der Suche nach Kraftquellen und weniger in der Laune, etwas zu erschaffen. Damit erklärt sich auch meine seltsame Collage, die ich aus dem ausgedruckten Startfoto gestaltet habe. In der Pfütze liegt die Kraft? Ein bisschen durchgeknallt ist das schon. Vielleicht hat ja jemand eine schlüssige Interpretation meiner Collage?

 

Wenn Ihr ein Bilder-Pingpong-Ergebnis habt, kommentiert bitte hier, dann verlinke ich Eure Beiträge innerhalb der nächsten 24 Stunden. Wenn es mehrere Bilder sind, dann schreibt bitte dazu, welches ich verlinken soll. Vielen Dank an euch alle.

 

Die Dezemberrunde spielen wir ab dem 2.12. drüben bei Ghislana.

Alles was man über den Bilder-Pingpong wissen muss, steht hier.


November-Runde:

Startfoto
Startfoto
eva
eva
Birgitt
Birgitt

jahreszeitenbriefe
jahreszeitenbriefe
Edith
Edith
Heidi
Heidi
Anne (Wortperlen)
Anne (Wortperlen)
merlecolibri
merlecolibri
hehocra
hehocra


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Wintersalon - Die Schönheit der kommenden Zeit

Winterwald - Winterforest. Gelmedium, Watercolor and Collage
Winterwald - Winterforest. Gelmedium, Watercolor and Collage
The 3th of November was the fist cold day around here - Pencil and good mood
The 3th of November was the fist cold day around here - Pencil and good mood

Stefanie lädt in den Wintersalon ein - zur 200. Art Challenge.

Ich habe zwei Sketchbooks mitgebracht. Mit einem Winterwald und einem Winterporträt. Die Schönheiten der kommenden Jahreszeit.

Vielen Dank fürs Vorbeischauen.

 

Stefanie invites us in the Wintersalon - to the 200th Art Challenge!
I've brought two sketchbooks. With a Winterforest and a Winterportrait. The beauties of the coming season.
Thank you for visiting.

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Erinnerung: Ja. Museum? Nein! Über den Umgang mit Trauer

Erinnerungen

Dinge helfen uns, etwas zu erkennen. Als ich zum Beispiel mein erstes Kind erwartete, wurde das für mich erst richtig be-greifbar, als ich eine erste winzige Strampelhose gekauft hatte. Ein kleines Plüschtier gesellte sich dazu und bald stellte sich eine kuschlige Babydecke aus Familienbesitz ein. Diese Gegenstände machten mir das noch verborgene Leben sichtbar und damit wirklicher. Bald wird da ein neuer Mensch sein.

 

Ähnlich und doch ganz anders ist es am Ende des Lebens. Nach dem Tod hat man das Gefühl, der Verstorbene kann nicht weg sein, er kommt bestimmt gleich wieder. Die Wohnung sieht noch so aus wie immer: mit seinem Lieblingssessel und dem Zeitungstischchen daneben. Wenn ich auf diese Gegenstände blicke, ist es unbegreiflich, dass er nicht mehr da ist. Seine Welt

existiert doch noch.

 

Die Wochen vergehen, die Wohnung muss leer geräumt werden. An diesem Punkt sind wir gerade. Wir wollen bald in die Wohnung eines lieben, mir von Kindheit an vertrauten Menschen ziehen. Was soll aus all den antiken Möbeln werden? Und aus den weniger wertvollen? Wohin mit den Bildern aus Schlesien und den Bücherbergen? So sehr wir an Erinnerungen hängen, so taktvoll wir in unserer Trauer damit umgehen möchten, irgendwann gelangten wir an einem Wendepunkt.

Zahnputzbecher

Wir mussten beherzt an die Arbeit gehen. Dabei half es sehr, mir selbst klar zu machen, dass wir kein Museum für den Verstorbenen einrichten wollen. Selbst wenn wir alles so lassen würden, wie es war, er käme nicht wieder zurück. Er ist gestorben. Seine Wohnung braucht er nicht mehr. Wir werden ihn nicht vergessen, auch wenn wir nur einige seiner Möbel behalten und fast alle Bücher weitergeben. In einem Museum kann man nicht leben.

 

Mit jedem Stück, das wir aus der Wohnung tragen, verändert sich der Schweregrad der Trauer. Das Ausräumen kostet Kraft. Aber es ist befreiend. Wir schauen in der Trauer nach vorn. In dieser Wohnung beginnt nun eine neue Zeit. Mit Erinnerungen und mit Neuem. Die Dinge, die wir weggeben, helfen uns in diesem Prozess. Sie machen das Loslassen konkret. Erinnerung? Ja. Museum? Nein!

Bücherberge

Dieser Artikel gehört zu der Novemberaktion des Totenhemdblogs.

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Vor dem Umzug

Wir ziehen um. Noch dieses Jahr. Das habe ich hier und da schon angedeutet. Wir haben lange gesucht.  Eigentlich nach einem Haus. Um dann eine Wohnung zu finden, die genau zu unserem Leben passt. Etwas mehr zu dieser  Wohnung und all den Erinnerungen, die in ihr stecken, werde ich am Freitag erzählen.

 

Heute zeige ich euch ein Bild von meinem zukünftigen Arbeitszimmer. Ja, ich werde ein eigenes Arbeitszimmer haben! Ich Glückspilz. So sah es heute aus. Mein Tagewerk war es, die Farbe von Wand und Decke zu waschen.

Es ist noch viel zu tun - ich werde mich deshalb hier etwas seltener blicken lassen und auch zum Kommentieren bei Euch komme ich kaum. Auf Instagram gibt es immer wieder Aktuelles von mir zu sehen, denn das geht dort so schön schnell und unkompliziert.

 

Ich habe vor, hier jede Woche ein Bild aus meinem Arbeitszimmer zu zeigen. Da können wir die Fortschritte verfolgen. Nehme ich an.

Mein zukünftiges Arbeitszimmer - 8.11.2016
Mein zukünftiges Arbeitszimmer - 8.11.2016
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Das Heft zum Schnipselprojekt: ein erfüllter Traum

Wunderbare Wandlungen - Das Heft / Zine
Wunderbare Wandlungen - Das Heft / Zine

Schon lange träume ich davon, ein eigenes Buch zu schreiben. Manchmal habe ich hier davon erzählt. Es ist ein Traum, den viele träumen.

Warum es nicht einfach ausprobieren? Ich habe aus den Collagen und Gedichten des Schnipselprojektes ein Heft gemacht und es drucken lassen. So schnell kann ich meinem Traum näher kommen. 

 

Es heißt Wunderbare Wandlungen, was auf die Verwandlung einer bunten Schnipselmischung zu Collagen und Texten anspielt. Gleichzeitig erzählt dieser Titel von meinem Leben in der letzten Zeit. Hinter den Kulissen dieses Projektes haben sich bei mir wunderbare Wandlungen vollzogen: Ab jetzt habe ich eine andere Arbeitsstelle, die mich vom Bauzeichnen erlöst und mich täglich Historikerin sein lässt. Außerdem haben wir eine neue, schöne, helle, warme Wohnung gefunden, in die wir bald umziehen werden.

 

Zurück zum Heft: ich habe 7 Exemplare hier liegen, die ihr kaufen könnt. Sie kosten 10 Euro inklusive Versand. Wer eines haben möchte, schreibt mir am besten über das Nachrichtenfeld unter diesem Artikel.

Enthalten sind auf 40 Seiten alle 17 Collagen und ihre Gedichte.

Wunderbare Wandlungen - im Heft geblättert
Wunderbare Wandlungen - im Heft geblättert
Es sind noch Hefte da!
Es sind noch Hefte da!

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Bilder-Pingpong im November: das Startfoto

Startfoto
Startfoto

Es ist Zeit für ein neues Foto in einer weiteren Runde im Bilder-Pingpong im noch taufrischen Monat November.

Nehmt dieses Bild und lasst euch davon inspirieren. Ab Dienstag den 15.11.2016 könnt ihr die Ergebnisse hier bei mir verlinken. Wie immer bin ich darauf sehr gespannt.

 

So geht Bilder-Pingpong spielen.

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Auf der Startseite werden die Blogbeiträge des aktuellen und der beiden vorangegangenen Monate angezeigt.

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