Umsteigezeit - Freitagsgedicht

Mein Platz, Tagebuch schreiben, Fokus

 

Kaum ist 

das Alte Jahr

abgedampft,

schon nimmt das 

Neue Jahr 

voll Fahrt auf.

 

Die Welt

rauscht

an mir

vorbei.

 

Ich weiß nicht,

wo es hingeht.

Bin ich

hier richtig?

 

Die Umsteigezeit

war viel zu kurz.

 

Zieht bitte 

jemand die

Notbremse?


So ist es. Das neue Jahr hat mich überrollt. Eigentlich wollte ich hier darüber philosophieren, um wieviel einschneidender für mich der Schuljahreswechsel im Sommer ist. Als dieser eben erlebte Jahreswechsel....

 

Naja, so träumte ich vor  mich hin. Bis ich unsanft erwachte. Diesmal waren die Tage "zwischen den Jahren" herrlich entspannt. Das habe ich genossen und gebraucht. Wahrscheinlich war mir der Kontrast dann zu stark, als es wieder "los ging." 

 

Beim Aufräumen fand ich ein Blatt, auf dem ich vor Monaten nur ein Wort geschrieben hatte: Umsteigezeit. Das Wort uns dein lyrisches Potential wollte ich damals festhalten. Jetzt war es der Anfang für die Idee zum heutigen Gedicht. 

 

Oft lösen sich die Fragen beim Schreiben selbst. Denn die Notbremse, die muss ich selber ziehen. Bei Bedarf täglich. Jemand anderes tut es nicht für mich.

 

So begrüße ich euch alle wieder hier. Schön, dass ihr da seid.

Eure Lucia

 

P.S. Das Bild hat nicht viel mit dem Gedicht zu tun. Oder vielleicht doch. Es zeigt eine Art, die Notbremse zu ziehen. Soll ich demnächst mehr davon berichten? 

 


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Kommentare: 2
  • #1

    mano (Samstag, 12 Januar 2019 11:02)

    wie recht du hast: andere können einem zwar helfen, unterstützen, kraft geben, aber die notbremse kann man nur selbst ziehen! ich bemühe mich auch sehr oft, es zu tun. nicht immer klappt es, aber immer öfter!! dir viel kraft, energie und kreative pausen für die schule!
    liebe grüße von mano

  • #2

    KaZe (Samstag, 12 Januar 2019 16:33)

    Die Umsteigezeit (ein schönes Wort dafür) zum neuen Jahr fühlte sich auch zu kurz an für mich.Hoffe du brauchst keine Notbremse und bist gut aufgehoben in deinem neuen Sein.
    VG Karen