Weihnachten - mathematisch betrachtet

Taschenrechner Sternpapier und Schreibblock

Gegeben: hohe Erwartungen und  Sehnsucht nach Harmonie

Gesucht: ein Rezept für perfekte Feiertage

 

Lösungsansätze: 

Der Ladenbesitzer rechnet mit einem guten Weihnachtsgeschäft.

Der Pfarrer rechnet mit einer vollen Kirche.

Der kleine Junge rechnet mit coolen Geschenken.

Die Hausfrau rechnet nach, wie viele kommen werden und ob das Essen reicht.

Viele rechnen mit Einsamkeit.

 

Da staunt der Laie und der Fachmann wundert sich. Wie kann die Weihnachtsgleichung aufgehen, wenn jeder mit etwas Anderem rechnet?

 

Die Zeit drängt, ja sie saust förmlich – bald ist Heiligabend. Die besinnlichste Zeit des Jahres entpuppt sich unterm Bruchstrich als gut gefüllt. Oft als zu gut gefüllt. Und dann tropft auch noch der Schmalz aus dem Radio beim Klang der süßen Glocken, die süßer nie klingen als jetzt. (Der Mathematiker hält das für ein Gerücht. Warum sollten Glocken nicht auch im Mai süß klingen können? Entschuldigung, das war eine Abschweifung)

 

Wir sind immer noch auf der Suche nach der Formel für die perfekten Feiertage. Wie wäre es, wenn wir über alle Variablen Lametta hängen würden? Und diese gut gefüllte Zeit nicht nur als Aufgabe in Sachen Perfektion sehen könnten? Sondern etwas Leichtigkeit beigeben?

 

Dann erinnern wir uns vielleicht daran: was wirklich zählt, das können wir nicht machen, nicht kaufen und auch nicht schön einpacken.

Das, was zählt, wird uns geschenkt.

Wir feiern an Weihnachten die Geburt eines Kindes. Jesus, der Erlöser – er kann unsere menschlichen verzwickten Rechenaufgaben lösen – indem er Licht, Liebe, Hoffnung und Vertrauen in den Vordergrund rückt.

 

Und mit diesen Komponenten, mit Licht, mit Liebe und Hoffnung dürfen wir immer rechnen. Ganz besonders jedoch an Weihnachten.

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