Advent - unter einem guten Stern

Herrnhuter Sterne zu verkaufen

Unser bevorstehender Umzug prägt unsere Adventszeit sehr. Statt Tagen der Besinnlichkeit ist es eine Zeit, in der ich meine Gelassenheit trainiere und meine Geduld und Spannkraft auf die Probe stelle. Und es ist eine Zeit der Vorfreude, aber das erzählte ich ja schon.

 

Warum der Advent ein Experiment Gottes sein kann, zeigt dieser Text bei update seele.

 

Ich wünsche euch, dass eure Adventszeit unter einem guten Stern steht. Es muss ja nicht unbedingt ein Herrnhuter Stern sein. Auch wenn dieser Stern  beim Fernsehgottesdienst aus Herrnhut am 4.12. eine Rolle spielen wird. 

 

 

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Aufreibende Zeiten - voller Vorfreude - Monatscollage

Die Lebensphasen eines Schwamms
Die Lebensphasen eines Schwamms

Der November sah mich häufig auf der Baustelle, die bald unsere neue Wohnung sein wird. Mein Spezialgebiet ist das Abwaschen von alter Wandfarbe geworden. Das macht sich besonders an der Decke gut mit einem Schwamm. Der Anblick unserer Schwämme lies mich gestern schmunzeln - so ähnlich geht es uns. Voller Elan und gut in Form gestartet, sind wir alle inzwischen ziemlich aufgerieben.

Monatscollage November

Doch es hat sich gelohnt. Ein Ende der Arbeit ist abzusehen, der Umzug ist in zwei Wochen geplant. Danke an alle, die auf Instagram mitgefiebert haben.

Nebenbei gab es in diesem Monat viele schöne Herbsttage, deren Sonnenschein gut tat. Und trotz all der Aufgaben bin ich jede Woche zum Chor gegangen. Das Singen ist mir eine Freude und Kraftquelle. Das nebenbei auch für den Fernsehgottesdienst am 2. Advent geprobt wurde, möchte ich nicht verschweigen.

 

Noch etwas hat mir in diesen aufreibenden Wochen geholfen: der Blick nach vorn. Die Vorfreude. Deshalb zeige ich euch noch eine "Collage" mit neuen Kunstwerken, die hier bei mir darauf warten, in der neuen Wohnung aufgehängt zu werden. Der Küchenkalender von Stefanie Seltner, das Fischbild von Su-Pyo und die Collage, ein Geschenk von Doreen.

Küchenkalender Stefanie Seltner, Su-Pyo Einsiedler, Doreen Trittel

Birgitt sammelt die Monatscollagen - herzlichen Dank für diese Möglichkeit des Monatsrückblicks.

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That's how the light gets in- dc - Überraschendes kommt ans Licht

Blumenkante unter alter Tapete gefunden
look, what we found under an old wallpaper!

In this days I need the wisdom of Leonhard Cohens Song Anthem:

 

There is a crack in everything

That's how the light gets in.

My Everything is the Mountain of Work: make our new apartment ready for our Move. Clear our old house, declutter, declutter, declutter and pack one box after another.

That is ok. That is good work. But my crack is some trouble we also have, trouble and sorrow that makes me sleepless some nights.

 

And there gets light in: for instance these painted flowers we found under an old wallpaper in our new apartment. What a surprise! This flowers are about 130 years old.

I took a Piece of the wallpaper, clued it in my sketchbook and painted more flowers. That's how the light gets in.

My hope is to live a better live after the move. I belive, that our new Apartment will become something like a Sanktuarium, because the old house was often depressing to me.

 

Thank you, Veronica, for this Art Challenge - Sanktuary.

Inside my sketchbook
Inside my sketchbook

Zur Zeit brauche ich die Weisheit des Leonhard Cohen Songs Anthem:


There is a crack in everything
That's how the light gets in.

 

Mein Everything ist ein Berg von Arbeit. Wir müssen die neue Wohnung renovieren und einzugsbereit machen. Wir wollen hier im Haus aufräumen, entrümpeln, entmüllen, Dinge weitergeben. Und Kisten packen.

Das ist in Ordnung so, das ist gute und positive Arbeit. Der Crack - die Zerbrechlichkeit meines Daseins liegt in einigem Ärger und in Sorgen, die mich Nachts nicht schlafen lassen.

Doch es gibt auch da ein Licht - light, das durch die Brüche scheint. Wie zum Beispiel diese Blumen, die wir ganz unvermutet unter einer selbst schon alten Tapete fanden. Wahrscheinlich sind sie vor 130 Jahren auf die Wände unserer neuen Wohung gemalt worden.

Ein Stück der alten Tapete habe ich in mein Sketchbook geklebt und noch mehr Blumen gemalt. That's how the light gets in.

 

Ich glaube fest daran, dass unsere neue Wohnung so etwas wie ein Sanktuarium wird, ein geschützter Ort, an dem wir uns wohl fühlen. Im Gegensatz zu unserem jetzigen Haus, das manchmal depremierend war.

 

Danke an Veronica, die zu dieser Art Challenge Sanktuary eingeladen hat.


Ring the bells that still can ring
Forget your perfect offering
There is a crack in everything
That's how the light gets in.
 

Anthem

Leonhard Cohen


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Bilder-Pingpong: Zeit für die Novemberergebnisse



Ab heute sammeln wir hier die Ergebnisse im Bilder-Pingpong. Ich bin diesmal sehr gespannt, was aus dem eher schwierigen Pfützenbild entstanden ist. Oder war es nur für mich schwer?

 

Ich selbst war nämlich bis gestern recht uninspiriert. (Ja, ich weiß, ich habe dieses Foto selbst aus gesucht.) Meine kreative Brache begründet sich wahrscheinlich darin, dass bei mir soviel los ist. (Baldiger Umzug, Renovierungsarbeiten, neuer Job)

Eigentlich bin ich auf der Suche nach Kraftquellen und weniger in der Laune, etwas zu erschaffen. Damit erklärt sich auch meine seltsame Collage, die ich aus dem ausgedruckten Startfoto gestaltet habe. In der Pfütze liegt die Kraft? Ein bisschen durchgeknallt ist das schon. Vielleicht hat ja jemand eine schlüssige Interpretation meiner Collage?

 

Wenn Ihr ein Bilder-Pingpong-Ergebnis habt, kommentiert bitte hier, dann verlinke ich Eure Beiträge innerhalb der nächsten 24 Stunden. Wenn es mehrere Bilder sind, dann schreibt bitte dazu, welches ich verlinken soll. Vielen Dank an euch alle.

 

Die Dezemberrunde spielen wir ab dem 2.12. drüben bei Ghislana.

Alles was man über den Bilder-Pingpong wissen muss, steht hier.


November-Runde:

Startfoto
Startfoto
eva
eva
Birgitt
Birgitt

jahreszeitenbriefe
jahreszeitenbriefe
Edith
Edith
Heidi
Heidi
Anne (Wortperlen)
Anne (Wortperlen)
merlecolibri
merlecolibri
hehocra
hehocra


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Wintersalon - Die Schönheit der kommenden Zeit

Winterwald - Winterforest. Gelmedium, Watercolor and Collage
Winterwald - Winterforest. Gelmedium, Watercolor and Collage
The 3th of November was the fist cold day around here - Pencil and good mood
The 3th of November was the fist cold day around here - Pencil and good mood

Stefanie lädt in den Wintersalon ein - zur 200. Art Challenge.

Ich habe zwei Sketchbooks mitgebracht. Mit einem Winterwald und einem Winterporträt. Die Schönheiten der kommenden Jahreszeit.

Vielen Dank fürs Vorbeischauen.

 

Stefanie invites us in the Wintersalon - to the 200th Art Challenge!
I've brought two sketchbooks. With a Winterforest and a Winterportrait. The beauties of the coming season.
Thank you for visiting.

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Erinnerung: Ja. Museum? Nein! Über den Umgang mit Trauer

Erinnerungen

Dinge helfen uns, etwas zu erkennen. Als ich zum Beispiel mein erstes Kind erwartete, wurde das für mich erst richtig be-greifbar, als ich eine erste winzige Strampelhose gekauft hatte. Ein kleines Plüschtier gesellte sich dazu und bald stellte sich eine kuschlige Babydecke aus Familienbesitz ein. Diese Gegenstände machten mir das noch verborgene Leben sichtbar und damit wirklicher. Bald wird da ein neuer Mensch sein.

 

Ähnlich und doch ganz anders ist es am Ende des Lebens. Nach dem Tod hat man das Gefühl, der Verstorbene kann nicht weg sein, er kommt bestimmt gleich wieder. Die Wohnung sieht noch so aus wie immer: mit seinem Lieblingssessel und dem Zeitungstischchen daneben. Wenn ich auf diese Gegenstände blicke, ist es unbegreiflich, dass er nicht mehr da ist. Seine Welt

existiert doch noch.

 

Die Wochen vergehen, die Wohnung muss leer geräumt werden. An diesem Punkt sind wir gerade. Wir wollen bald in die Wohnung eines lieben, mir von Kindheit an vertrauten Menschen ziehen. Was soll aus all den antiken Möbeln werden? Und aus den weniger wertvollen? Wohin mit den Bildern aus Schlesien und den Bücherbergen? So sehr wir an Erinnerungen hängen, so taktvoll wir in unserer Trauer damit umgehen möchten, irgendwann gelangten wir an einem Wendepunkt.

Zahnputzbecher

Wir mussten beherzt an die Arbeit gehen. Dabei half es sehr, mir selbst klar zu machen, dass wir kein Museum für den Verstorbenen einrichten wollen. Selbst wenn wir alles so lassen würden, wie es war, er käme nicht wieder zurück. Er ist gestorben. Seine Wohnung braucht er nicht mehr. Wir werden ihn nicht vergessen, auch wenn wir nur einige seiner Möbel behalten und fast alle Bücher weitergeben. In einem Museum kann man nicht leben.

 

Mit jedem Stück, das wir aus der Wohnung tragen, verändert sich der Schweregrad der Trauer. Das Ausräumen kostet Kraft. Aber es ist befreiend. Wir schauen in der Trauer nach vorn. In dieser Wohnung beginnt nun eine neue Zeit. Mit Erinnerungen und mit Neuem. Die Dinge, die wir weggeben, helfen uns in diesem Prozess. Sie machen das Loslassen konkret. Erinnerung? Ja. Museum? Nein!

Bücherberge

Dieser Artikel gehört zu der Novemberaktion des Totenhemdblogs.

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Vor dem Umzug

Wir ziehen um. Noch dieses Jahr. Das habe ich hier und da schon angedeutet. Wir haben lange gesucht.  Eigentlich nach einem Haus. Um dann eine Wohnung zu finden, die genau zu unserem Leben passt. Etwas mehr zu dieser  Wohnung und all den Erinnerungen, die in ihr stecken, werde ich am Freitag erzählen.

 

Heute zeige ich euch ein Bild von meinem zukünftigen Arbeitszimmer. Ja, ich werde ein eigenes Arbeitszimmer haben! Ich Glückspilz. So sah es heute aus. Mein Tagewerk war es, die Farbe von Wand und Decke zu waschen.

Es ist noch viel zu tun - ich werde mich deshalb hier etwas seltener blicken lassen und auch zum Kommentieren bei Euch komme ich kaum. Auf Instagram gibt es immer wieder Aktuelles von mir zu sehen, denn das geht dort so schön schnell und unkompliziert.

 

Ich habe vor, hier jede Woche ein Bild aus meinem Arbeitszimmer zu zeigen. Da können wir die Fortschritte verfolgen. Nehme ich an.

Mein zukünftiges Arbeitszimmer - 8.11.2016
Mein zukünftiges Arbeitszimmer - 8.11.2016
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Das Heft zum Schnipselprojekt: ein erfüllter Traum

Wunderbare Wandlungen - Das Heft / Zine
Wunderbare Wandlungen - Das Heft / Zine

Schon lange träume ich davon, ein eigenes Buch zu schreiben. Manchmal habe ich hier davon erzählt. Es ist ein Traum, den viele träumen.

Warum es nicht einfach ausprobieren? Ich habe aus den Collagen und Gedichten des Schnipselprojektes ein Heft gemacht und es drucken lassen. So schnell kann ich meinem Traum näher kommen. 

 

Es heißt Wunderbare Wandlungen, was auf die Verwandlung einer bunten Schnipselmischung zu Collagen und Texten anspielt. Gleichzeitig erzählt dieser Titel von meinem Leben in der letzten Zeit. Hinter den Kulissen dieses Projektes haben sich bei mir wunderbare Wandlungen vollzogen: Ab jetzt habe ich eine andere Arbeitsstelle, die mich vom Bauzeichnen erlöst und mich täglich Historikerin sein lässt. Außerdem haben wir eine neue, schöne, helle, warme Wohnung gefunden, in die wir bald umziehen werden.

 

Zurück zum Heft: ich habe 7 Exemplare hier liegen, die ihr kaufen könnt. Sie kosten 10 Euro inklusive Versand. Wer eines haben möchte, schreibt mir am besten über das Nachrichtenfeld unter diesem Artikel.

Enthalten sind auf 40 Seiten alle 17 Collagen und ihre Gedichte.

Wunderbare Wandlungen - im Heft geblättert
Wunderbare Wandlungen - im Heft geblättert
Es sind noch Hefte da!
Es sind noch Hefte da!

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Bilder-Pingpong im November: das Startfoto

Startfoto
Startfoto

Es ist Zeit für ein neues Foto in einer weiteren Runde im Bilder-Pingpong im noch taufrischen Monat November.

Nehmt dieses Bild und lasst euch davon inspirieren. Ab Dienstag den 15.11.2016 könnt ihr die Ergebnisse hier bei mir verlinken. Wie immer bin ich darauf sehr gespannt.

 

So geht Bilder-Pingpong spielen.

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Was der November bringt:

Auf meine Heckenrose werfe ich monatlich einen Blick. Sie hat herbstliches Gold angelegt. Das Leuchten schicke ich zu Tabea.

 

Was bringt der November? Bei Frau Paulchen gibt es wieder den Lyrikmonat Frapalymo. Es gilt, täglich zu dichten. Noch bin ich unentschlossen. Ist neben der Lust auch genug Spannkraft da? Wäre das was für euch? Jede und jeder ist eingeladen.

 

Der Totenhemdblog startet wieder eine Blogaktion im November und ich bin dabei.

 

Und natürlich  spielen wir im November auch Bilder-Pingpong. Das Startfoto gibt es morgen.

Oktober 2016
Oktober 2016

September 2016
September 2016
August 2016
August 2016
Juli 2016
Juli 2016

Juni 2016
Juni 2016
Mai 2016
Mai 2016
April 2016
April 2016

März 2016
März 2016
Februar 2016
Februar 2016
Januar 2016
Januar 2016


Tabea sammelt die 12tel Blicke.

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Mein Schnipsel-Projekt: Was ich dabei gelernt habe

Ausschnitte aller 17 Collagen aus dem Schnipselprojekt
Ausschnitte aller 17 Collagen aus dem Schnipselprojekt

 

Ein Marathon, 17 Collagen, gab es hier in den letzten Wochen zu sehen. Heute denke ich darüber nach, was ich bei diesem Projekt gelernt habe.

 

Mut wird belohnt:

Als ich euch um Schnipsel bat, war das eine Idee aus dem Bauch heraus.

Und da mein Blog ein kleiner Blog ist, dachte ich nicht, dass ich in Schnipselbergen ersticken werde. Nun, ich bekam reichlich Post mit phantastischen Ausschnitten, Resten, Schnipseln… Davon kann ich auch nach diesem Projekt noch eine Weile leben. Beherzt nach Schnipseln zu fragen, hat sich gelohnt.

 

Fremdes Material bringt mich weiter

Kein einziges Stück Papier in diesen Collagen stammt von mir. Ich musste mich auf Schnipsel einlassen, die ich nicht ausgesucht hatte. Gerade das hat mich aus der Komfortzone heraus und voran gebracht. Beim Zusammenstellen der Collagen kam es zu Ergebnissen, die ich alleine so nie zustande gebracht hätte. Zusammenarbeit ist toll.

 

Arbeit in Serie hilft und Zeitdruck schützt mich vor Perfektionismus

Wirklich viel Zeit hatte ich nicht, um die Collagen fertig zu machen. Es waren etwa 10 Tage im September, an denen zwischendurch immer mal Luft war. Ich arbeitete an mehreren Stücken gleichzeitig, legte Schnipsel zusammen, die für mich zusammen harmonierten und lies mich vom Material leiten. Aus jeder Sendung habe ich etwas verwendet, allerdings habe ich mir nicht gemerkt, was von wem ist und das auch nicht angegeben. Ich sehe das Schnipselprojekt als Gemeinschaftswerk, allen Mitwirkenden und ihre Wundertüten sei Dank.

 

Als erstes war der Gruselspaß fertig. Wäre etwas mehr Zeit gewesen, dann hätte ich wohl noch einige Collagen im Stil des Kartenbaums kreiert. Den Kommentaren nach zu urteilen, gefiel euch das Trio besonders. Doch andererseits war der Zeitdruck auch gut. Ich musste fertig werden und bin deshalb nicht in lähmenden Perfektionismus verfallen. Die Ergebnisse haben euch trotzdem gefallen, das bestätigt meine These von oben. Mut (zur Lücke) tut gut.

 

Erst das Bild, dann der Text – und Schreiben im Zug beflügelt mich

Die Collagen hatte ich fertig, als ich Ende September zum Historikertag nach Hamburg fuhr. Im Zug hatte ich Fotografien der Collagen dabei und schrieb erste Gedanken dazu auf. Das Schreiben machte Spaß, allerdings fand ich meine Gedanken belanglos. Eine Woche später daheim beim Wiederlesen gefielen mir meine Texte besser, ich arbeitete eifrig weiter daran und verscheuchte auch jetzt den Perfektionismus. Schließlich sollte die Serie Anfang Oktober online gehen. Die Verbindung von Bild und Text ist für mich auf jeden Fall produktiv. Denn die Gedichte hätte ich ohne die Collagen so nie geschrieben.

 

Einen eigenen Stil zu finden ist schwer

Viele verschiedene Collagen liegen jetzt vor mir. Einige gefallen mir sehr. Ich würde gern einen eigenen Stil finden, doch das ist mir noch nicht gelungen. Da hilft nur, weiter zu machen. Das gleiche gilt für die Gedichte. Ich bleibe am Ball und wachse in meinen Fähigkeiten.

 

Inspirieren

Mit dieser Aktion habe ich mir selbst ein Geschenk gemacht, wie Ghislana in einem Kommentar so schön feststellte. Das ganze war eine Aktion zum 5. Bloggeburtstag. (Über meinen Blog schreibe ich demnächst noch einmal ausfürhlicher.) Glücklich macht mich, dass ich euch mit dieser Aktion inspirieren konnte. So schrieb mir zum Beispiel Merle Colibri:  hatte inspiration dank deiner collagen jeden abend hier eine zu machen mit haïku um den moment festhalten

 

Wenn ich noch länger darüber nachdenke, dann wird mir die tiefere Bedeutung klar, die dieses Schnipselprojekt für mich persönlich hatte. Doch weil das hier schon so ein langer Artikel ist, philosophiere ich ein anderes Mal darüber.

 

Herzliche Grüße an alle und habt vielen vielen Dank.

 

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Häuser aus Saftkartons - Bilder-Pingpong

Haus aus Saftkarton

Ghislanas Startfoto erinnerte mich sofort an die verwandelten Saftkartons, die ich im Frühjahr gebastelt habe.

Da diese bis jetzt nur einmal eher nebenbei in diesem Blog zu sehen waren, dürfen sie jetzt zur 20. Bilder-Pingpongrunde eine Hauptrolle spielen. Bitteschön:

Häuser aus Milchtüten - Upcycling
Häuser aus Saftkartons

Ghislana sammelt die Ergebnisse der Oktoberrunde.

Am 1. November gibt es bei mir das Startfoto für November. Und ich habe noch gar keine Ahnung, welches Foto das sein wird. Gibt es Wünsche oder Ideen?

 

Alles zum Bilder-Pingpong könnt ihr hier nachlesen: Klick.

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Neue Lande

Kartenbaum

Der Kartenbaum 

 

Jedes Blatt ein

anderes Land.

 

Die Möglichkeiten

wachsen heran, blühen,

tragen Früchte,

verwelken, fallen ab,

und wachsen neu.

 

Es ist nie vorbei.

Es ändert sich,

die weißen Flecken auf

den Landkarten locken mich

 

Bäumchen rüttel dich

Bäumchen schüttel dich,

wirf neue Lande über mich.

 



Collage 17 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen.

 

Sehr viele Landkarten- und Stadtplanschnipsel waren in den Schnipselsendungen. Das rief nach einer eigenen Collage. So entstand dieser Kartenbaum.

 

Damit sind alle Collagen gezeigt, alle Gedichte geschrieben. Für diesmal!

Das war ein Projekt, das mir (und hoffentlich auch euch) sehr viel Freude gebracht hat. Gelernt habe ich eine ganze Menge. Nächsten Montag werde ich mein Résumé der Schnipselaktion mit euch teilen.

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Dreiklang

Das Trio

 

Sing im Dreiklang,

liebes Trio,

Nebel ziehen übers Land.

 

Finde eine Melodie

die bleibt,

wenn das Lied zu

Ende geht.



Collage 16 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen.

 

Heute zeige ich eine Collage, die mir sehr ans Herz gewachsen ist.

Danke für Eure Kommentare, die treu diesen Collagenmarathon begleiten.

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Die Männer von Damals

fast friedlich

 

Stammhalter

 

Wir sind so stolz aufs Leben,

das wir weiter geben,

voll männlicher Kraft,

die alles erschafft,

 

nur Hemden bügeln

können wir nicht. 



Collage 15 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen.

 

Das waren noch Zeiten!

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Keine Postkartenidylle

fast friedlich

 

Fast friedlich ist es hier,

eine Postkartenidylle,

so niedlich ist es hier,

voll tödlicher Stille.

 



Collage 14 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen.

 

Die Collagen dieses Projektes entstanden alle Mitte September. Die heutige Collage gestaltete ich unter dem Eindruck dessen, was in dieser Zeit in Bautzen geschah (Hetze gegen Ausländer und Asylsuchende). Das Gedicht ergänzt das Bild um die tödliche Stille. Denn daran fehlt es hier: an starken Stimmen gegen die Hetze.

 

Ich liebe meine Heimat Oberlausitz sehr, aber eine Idylle ist sie nicht.

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Milch, Butter, Eier und Wunder

Milch Butter Eier und Wunder

Wir planen

und rechnen,

wir schreiben Listen,

 

und meinen damit

alles im Griff

zu haben.

 

Lass auf der Liste

Luft für das Wunder

und den Zauber,

 

der findet sich ein,

wenn du ihn lässt.

 

Er hilft dir,

wenn du

nicht alles

im Griff hast.

 



Collage 13 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen.

 

Ich mag mag Einkaufszettel und ihre Alltagspoesie. Meine Freude war groß, als ich einen solchen Zettel unter den Schnipselzusendungen fand.

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Das ABC des Lebens

das ABC des Lebens

Das ABC des Lebens

hast du längst

schon gelernt.

 

Deine

Therapie hat dir

beigebracht,

dass die Welt

nicht bonbonrosa ist.

 

Diese

Hoffnung hat man

dir genommen.

 

Aber du

kannst immer noch

etwas verschenken,

 

den

Seitenblick,

lächelnd.

 



Collage 12 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen.

 

Nächste Woche geht es weiter - mit den finalen 5 Collagen.

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Das Wunder will gefunden werden

die Wunder wollen gefunden werden

Wunder?

Gibt es nicht,

sagst du.

 

Halte still,

werde ruhig,

das Wunder spielt

mit dir Verstecken.

 

Nur wenn du

es suchst,

kannst du es

entdecken.

 

Das Wunder

will

gefunden

werden.



Collage 11 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen

 

 

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Goldene Zeiten

goldene Zeiten

 

Die goldene Vergangenheit,

die königlichen Zeiten:

Ich lege an mein bestes Kleid

und möchte sie durchschreiten.



Collage 10 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen

 

Von Hause aus bin ich Historikerin. Manchmal träume ich von einem unwissenschaftlichen und direkten Zugang zur Vergangenheit. Darum ist mir diese Collage und das Gedicht besonders ans Herz gewachsen.

 

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Alles bestens

bestens

 

Alles bestens,

sagt sie, wenn wir

sie fragen,

wie es ihr geht.

 

Wir fragen nicht weiter,

wollen es gerne glauben,

dass Alles so ist,

wie sie es sagt:

bestens.



Collage 9 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen

 

Heute ist die Collage so ganz anders als gestern, die Vielfalt der Schnipsel macht es möglich. Morgen wird es Golden, das verrate ich schon!

Die tägliche Spannung auf die neuen Collgen bleibt noch eine Weile erhalten.

Wir haben eben erst die Halbzeit überschritten.

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Auf der Suche

Wegweiser - Auf der Suche

 

Ich suche einen Wegweiser

und finde nur Zeichen,

die ich nicht deuten kann.

 

Ich suche in der Ferne

und finde nicht zu mir.



Collage 8 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner Leserinnen

 

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Keine Romanze

Briefmarkensammlung

 

"Ich will doch gar nichts von Dir.

Ich mag dir wirklich nur meine Briefmarkensammlung zeigen."

 

"Du bist mir schon so

eine Marke."



Collage 7 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen

Zwischen den Schnipseln steckten viele Briefmarken, die bekommen heute ihren Auftritt.

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Bunter Vogel

bunter vogel

 

Gut so

 

Ich bin nicht bekannt

wie ein bunter Hund.

 

Ich bin auch kein

schräger Vogel.

 

Ich passe

in keine Schublade.

 

Denn ich bin ich,

und das ist gut so.



Collage 6 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen

Nächsten Montag geht es weiter im Collagenreigen.

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Gruselspass

gruselspass

 

Gruselspass

 

Warum sollte

Gruseln

Spass machen?

 

Warum sollte

jemand das

Grauen

suchen?

 

Ist die

eigene Lebensreise

zu bequem

und zu langweilig

geworden?

 



Collage 5 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen

 

Das ist schon die fünfte Collage. Oder erst? 12 folgen noch. Ich freue mich über eure Kommentare zu dieser Serie. Viele warten darauf, ihre eigenen Schnipsel zu entdecken. Habt Geduld, von jeder Zusendung habe ich etwas verwendet. Lediglich die Untergründe (die Holzplatten oder die Pappen) sowie die Farben stammen von mir. Jedes  Stück Papier auf allen  Collagen ist mir durch Eure Großzügigkeit zugeflogen.

 

Wenn alle Collagen und Gedichte gezeigt sind, werde ich ausführlich darüber schreiben, wie dieses Projekt gelaufen ist, was ich gelernt habe und so weiter. Auch über meinen Blog, dessen fünfjähriges Bestehen diese Schnipselaktion angestoßen hat, werde ich berichten. Wie es damals begann und warum das heute so brisant für mich ist.

 

Jetzt haben die Collagen den Vorrang!

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Heute zu Gestern

heute zu gestern

 

Meine bunten Tage

nehmen ihren Lauf,

wie gestern

so heute.

 

Ich pflücke die Blume,

wenn sie mir

blüht,

und nehme sie mit

durch meinen

bunten Tag.

 



Collage 4 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen

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Schöne Gedanken

wunderbare Unterstützung

Raus fahren

die Gedanken

schweifen lassen

 

den Kopf

frei bekommen

 

bis aus den

schweren Gedanken

schöne Gedanken geworden sind

 

bis diese Gedanken

mich weiter tragen

als das Fahrrad es kann



Collage 3 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen

Diese Collage ist mein erstes Lieblingsstück aus dieser Serie.

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Wundertüten

wunderbare Unterstützung

 

Alleine ist

einiges möglich.

 

Wirklich bunt

und richtig reich

 

wird es erst,

wenn Viele mit tun.

 



Collage 2 von 17 Collagen aus den Schnipseln meiner LeserInnen -

Danke für eure Wundertüten!!!

Die Materialfülle und Bandbreite war genial. Ich konnte aus dem Vollen schöpfen. Es war auch eine Herausforderung, denn ich selbst hätte mir so einiges nicht ausgewählt. Die heutige Collage ist eine Hommage an alle, die mir ihre Schnipsel zu gesendet haben.

 

(Ein Brief erreichte mich ohne Absender.) Zu danken habe ich auch meinem Mann, der mich mit ausreichend Sperrholzplatten versorgt hat. Die meisten Collagen habe ich auf darauf gestaltet.

Sehr schön war es, gestern eure Kommentare zur ersten Collage zu lesen.

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Party Party

 

Party Party

 

Wir wollen feiern,

uns ein Ticket kaufen,

das Unglaubliche entdecken,

jeden Tag.

 

Wir brauchen

die Zerstreuung.

Nachher müssen

wir uns nur

ein wenig sammeln,

 

um erneut aufs

Ganze zu gehen.

Heute ist

Party angesagt. 

 


Mein Schnipselprojekt: Ich bat um Zusendung von Schnipseln, ich bekam reichlich Ware. Daraus entstanden 17 Collagen und ich hätte da noch Material für mehr. So konnte ich nicht alles aber aus allen Zusendungen etwas verwenden.

In den nächsten Wochen zeige ich täglich eine Collage, zu der ich jeweils einen Text geschrieben habe.

 

Damit begehe ich den 5. Bloggeburtstag meiner Schreibtischwelten.

Und heute natürlich auch den Tag der deutschen Einheit!

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Auf der Startseite werden die Blogbeiträge des aktuellen und der beiden vorangegangenen Monate angezeigt.

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